Kreisverband Wuppertal

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9. Gleichstellung: Emanzipation und Geschlechtergerechtigkeit

Von der Gleichberechtigung der Geschlechter sind wir auch im Jahr 2020 noch weit entfernt. Die knappen kommunalen Kassen dienen als Begründung, um Maßnahmen für Frauenprojekte und Zuschüsse für ihre Einrichtungen zu kürzen.

DIE LINKE will eine aktive Gleichstellungspolitik in Wuppertal.

Geschlechtergerechtigkeit schließt die Lebensweisen von Bisexuellen, Lesben und Schwulen mit ein. Die besonderen Lebensproblematiken von Intersexuellen sowie Transgendern sind unterstützend zu berücksichtigen.

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran. Sie wirkt sich bereits heute stark auf die ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft aus. Für Frauen ergeben sich dadurch Herausforderungen und Chancen, die bislang kaum öffentlich debattiert wurden. Wenn neue Technologien die Arbeit übernehmen, kann dies eine große Erleichterung sein und neue Möglichkeiten schaffen – sie können allerdings auch Arbeitsplätze kosten.

Gerade Frauen üben häufig Berufe aus, die durch Digitalisierung wegrationalisiert werden können, beispielsweise durch elektronische Aktenführung oder Teilautomatisierung von Sachbearbeitungsprozessen.

DIE LINKE tritt ein für:

* den Erhalt und den Ausbau von Frauenhäusern und Zufluchtsorten für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind.

* einen weitergehenden Schutz gegen Abschiebung bzw. ein Bleiberecht für Migrantinnen, die familiärer Gewalt, Zwangsheirat oder auch erzwungener Prostitution ausgesetzt sind.

* die besondere Förderung und den Erhalt von Frauen- und Mädchenprojekten, Treffpunkten und Beratungseinrichtungen sowie für Lesben und Schwule.

* die Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen; besondere Maßnahmen zur Unterstützung Alleinerziehender vor Ort, u.a. bei der Wohnungsbeschaffung, Kinderbetreuung und Versorgung im Krankheitsfall.

* kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln für Frauen in finanziellen Notlagen.

* die Berücksichtigung von Fraueninteressen beim öffentlichen Personennahverkehr: Sichere Anbindung von Wohnvierteln auch nachts und Ausbau von Nachttaxis, zusätzliches Sicherheitspersonal.

* eine sichere Stadt mit hell beleuchteten und gut einsehbaren Straßen, Wegen, Treppen und Plätzen, eine ausreichende Anzahl von Frauenparkplätzen an geeigneten Stellen, ein dichtes Netz von gut sichtbaren Notrufeinrichtungen.

* die Schaffung von politischen Rahmenbedingungen, die Geschlechterungleichheit in der Digitalisierung abbaut. Nur so können Frauen die digitale Transformation aktiv mitgestalten und von ihren Entwicklungen profitieren.

Kontakt:
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